Lemon Curd…

… habe ich zum ersten Mal gegessen, als mir eine Engländerin ein Glas davon geschenkt hat. Seitdem versuche ich mich daran, das perfekte Rezept dafür herauszufinden.

Ich glaube, ich habe es gefunden:

Für ein bis zwei Marmeladengläser braucht man obige Zutaten.

Erst einmal werden die (Bio-)Zitronen abgerieben und gepresst. Sie sollten in etwa 160 ml Zitronensaft ergeben. Der Saft wird mit der Zitronenschale, dem Zucker und der Butter etwa 3 Minuten auf dem Herd erhitzt und aufgekocht.                                                                In der Zwischenzeit die Eier schaumig schlagen.                                                       Anschließend wird das Ei unter ständigem Rühren mit dem Rührgerät in den Topf zugegeben. Hier beginnt der mühsame Teil: Etwa 15-20 Minuten muss man nun die Masse  (mit dem Gerät) auf dem Herd rühren, bis sie eine dickflüssige Konsistenz annimmt, dabei sollte die Masse so heiß wie möglich werden, jedoch nicht kochen. (Keine Sorge, bis jetzt ist es mir noch jedes Mal passiert, dass es kurz aufkocht und es hat trotzdem immer alles wunderbar funktioniert)                                                                                                              Nicht aufgeben, wenn es nicht sofort klappt, manchmal dauert es ein wenig!

Danach nur noch in 1-2 Einmachgläser füllen und auf den Kopf stellen, wie man das vom Marmeladekochen kennt. Wenn die Masse erkaltet, dickt sie noch etwas nach und es ergibt sich ein cremiger Aufstrich.

Im Kühlschrank hält sich das Lemon Curd mindestens 1 Monat (manche sprechen auch von 3 Monaten, aber das habe ich  noch nicht ausprobiert).

Ich liebe das und sauer macht ja bekanntlich lustig!

livera

Ich, Vera schreibe seit 2012 auf Livera. Neben Projekten auf Livera und anderen Onlinemedien arbeite ich als Psychologin im Personalbereich, bin unterwegs oder kreativ, baue, berate, koche oder bin begeistert. Die Sache mit der Ironie habe ich immer noch nicht drauf und weil ich manchmal schwer zu verstehen bin, bin ich auch auf keinen Fall zu ernst zu nehmen!

SHOWHIDE Comments (7)
  1. Schönen Blog hast Du! Muss ich mich mal umschauen…
    Flächiges Malen geht mit den Porzellanstiften schon, aber für größere Flächen ist vielleicht Porzellanfarbe + Pinsel besser? Hab aber auch nicht viel Erfahrung…
    LG, Steffi

    1. Danke für den Tipp
      Vielleicht lass‘ ich mich mal im Bastelgeschäft beraten – das mit den Porzellanstiften klingt nur so schön unkompliziert .
      LG
      Vera

  2. Ich hab mich gestern Abend an deinem Rezept versucht. Geschmacklich ist mir ganz gut gelungen, allerdings habe ich lauter weiße „Fäden“ vom Eiweiß drin. Was habe ich falsch gemacht?!

    1. Hallo Sophia,
      wie schade!
      Ich kann es mir eigentlich nur so erklären: Dass das Ei Fäden gezogen hat, bedeutet, dass es zu schnell fest geworden ist (also bevor du es gleichmäßig verteilen konntest). An der Hitze kann’s nicht liegen, denn die ist auch bei mir sehr hoch.
      Es könnte also sein, dass du nicht schnell genug rühren konntest. Ich benutze dazu das Rührgerät. Und natürlich muss das Ei schaumig geschlagen werden vorher, vielleicht lag es daran?

      Tut mir leid, dass dein erster Versuch misslungen ist – Ich hoffe, dass es trotzdem genießbar ist und du nicht aufgibst!

      Sonnige Grüße,
      Vera

      1. Ach, schlimm ist das nicht. Lecker ist es ja trotzdem, sieht halt nur ein bisschen lustig aus. Ich glaube, es war nicht schaumig genug. Aber egal: Versuch macht klug.

  3. Aus Mangel an Butter habe ich das Rezept kürzlich übrigens mit Margarine ausprobiert – hat (zu meiner Überraschung) auch super funktioniert!

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