Quiche à la lorraine

Ich muss sagen, es fällt mir noch schwer, Rezepte zu posten.                                                    Ich frage mich einfach viel zu viel „Ist es dieses Rezept wirklich wert?“ Soll ich jetzt jeden Tag mein Mittagessen fotographieren?

Ich denke, das wäre keine gute Idee. Warum ich also ein Quiche poste? Im Sommer habe ich es zum ersten Mal in Amsterdam gegessen und war total begeistert. Ich habe soetwas noch nie gemacht und kenne es nur von meiner Mutter – mit allerlei Gemüse.                                   Ein Rezept für Quiche hatte ich, nun also eine Internet- und Kochbuch-Recherche zum Thema: Was ist „original“ französisch?

Hier das Ergebnis:

Zutaten für den Boden, der klassischerweise ganz dünn ist:

  • 250 g Mehl (davon 100 g Dinkelmehl, der Rest Weizenmehl)
  • 125 g Butter (Ich mag die von Landliebe, weil sie so weich ist – super für Mürbeteig)
  • 1 TL Salz
  • KEIN Ei! NICHT Französisch! ; )

Zutaten für den Belag:

  • 250 g Sauerrahm (eigentlich Crème fraîche, aber ich fand das Ganze fett genug)
  • 1 Ei
  • Käse (die Meinungen gehen hier auseinander, ich hab‘ alten Gouda mit Parmesan genommen. Old Amsterdam kann ich mir noch gut vorstellen, aber das ist meine Meinung und ich mag nur wenige Käsesorten…)
  • 2 Stangen Lauch (typisch wäre auch Porree)
  • 1 Zwiebel
  • 75 g Speckwürfel
  • Gewürze: möglichst wenig (Ich habe nur Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss genommen)

Und so geht’s:

Zunächst aus den Belag-Zutaten einen Mürbeteig kneten, 30 Minuten kalt stellen. Danach flach in eine runde Form drücken. 10 Minuten bei 200°C, Ober-/Unterhitze vorbacken.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten: Aus dem Sauerrahm, dem Käse und dem Ei eine Masse rühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zwiebeln, Lauch und Speck in der Pfanne dünsten und hineingeben.

Diese Masse wird nach der 10-Minuten-Vorbackzeit auf dem Boden verteilt.                  Nochmals bei 200° C für etwa 30 Minuten backen.

Super einfach und wirklich lecker! Dazu passt ein leichter Salat!

 

livera

Vera startete 2012 den Blog Livera. Sie ist Psychologin, statt aber die Seelen anderer Menschen auszulesen, ist sie unterwegs, schreibt, bastelt, läuft, näht, kombiniert, kocht und entdeckt sie. Ganz ohne Psychoanalyse, allerdings vielleicht doch mit etwas mehr "Wie fühlt sich das an?".

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