Ordnung muss sein

Ich hatte heute endlich einmal wieder einen freien Nachmittag! Voller Vorfreude und Tatendrang ging ich also an diesen sonnigen Nachmittag (vielmehr wurde es dann Abend, bis ich tatsächlich meine häuslichen Pflichten alle erledigt und meinen Freund bei einem kleinen Fotoprojekt begleitet hatte) und geschafft habe ich… Nun ja, nicht so sehr viel Kreatives wie ich gehofft hatte. Ich habe meinen Schreibtisch und einige Dokumente mal wieder sortiert und darüber bin ich sehr froh! UND… die Schachfiguren liegen nicht mehr kreuz und quer am Tisch verteilt. Eine Zeit lang fanden wir das zwar sehr dekorativ, aber auf Dauer doch ziemlich nervend…

Meinen Beutel mit ganz einfachem Schnürverschluss (den ich superpraktisch finde), stelle ich euch hier in Form einer kleinen Anleitung vor:

Die Zeichnung sagt eigentlich alles: Der Stoff wird der Länge nach gefaltet und wie oben entlang der schwarzen Linie genäht. Wichtig bei so feinen Stoffen: Versäubern.

Die Ecken werden dann wie oben links gezeigt im rechten Winkel etwa 2 cm entlang der Kante abgenäht, abgeschnitten, versäubert.

Noch immer auf rechts wird die obere Stoffkante 1 cm nach innen geschlagen und gebügelt. Anschließend kommt jeweils an beide Seiten links und rechts der Nähte unterhalb des umgeschlagenen Stoffes eine Niete. (Mit dem Nahttrenner vorher einen Schlitz schneiden, sonst verziehen sich einzelne Fäden des Stoffes und das Stoffbild wird ungleichmäßig)

Dann wird der Stoff ein zweites Mal um 1 cm nach innen geschlagen und festgesteppt. Auf links drehen.Auf diesem Bild habe ich versucht darzustellen, wie die Kordel mithilfe der Sicherheitsnadel durch die Stoffbahn gezogen wird; nämlich jeweils einmal durch die ganze Länge.

Ich hätte nie gedacht, dass dieser Verschluss so gut hält und finde ihn außerdem sehr dekorativ.

Mein Freund hat heute Abend für mich gekocht und jetzt werde ich den Abend noch ganz unproduktiv mit einem schönen Film ausklingen lassen… Wie schön!

livera

Ich, Vera schreibe seit 2012 auf Livera. Neben Projekten auf Livera und anderen Onlinemedien arbeite ich als Psychologin im Personalbereich, bin unterwegs oder kreativ, baue, berate, koche oder bin begeistert. Die Sache mit der Ironie habe ich immer noch nicht drauf und weil ich manchmal schwer zu verstehen bin, bin ich auch auf keinen Fall zu ernst zu nehmen!

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