DIY: Was koche ich diese Woche?


Ihr kennt das Problem sicher: Manchmal hat man das Gefühl, man kocht in Endlosschleife dieselben Gerichte. Ich zumindest hatte im Dezember das Bedürfnis meinen Wochenplan in Sachen Kochen ein bisschen zu sortieren. In unserer momentanen Situation sieht oft jede Woche ein bisschen anders aus und bevor man richtig überlegt hat, was man kochen möchte ist es spät und man kocht, was man zuhause hat.

Wenn ich Kochinspiration suche, gucke ich allerdings kaum alle Kochbücher, Pinterest, Apps etc. durch, bevor ich mich entscheide. Nachdem ich sowieso nur selten wirklich nach Rezept koche und es damit meist nur um die Inspiration geht, hatte ich die Idee mir eine Sammlung an „echten Pins“ zu machen, die ich durchwühlen und den jeweiligen Wochentagen zuordnen kann. Ich habe noch meinen Freund gefragt, wo man wohl so magnetisches Material herbekommen könnte… aber manchmal passieren ja witzige Zufälle. Am nächsten (oder übernächsten – für die Story bleibe ich aber beim nächsten ) Morgen hatte ich eine Mail im Posteingang, ob ich nicht mal Supermagnete testen wolle.

Na dann!


Zuerst einmal habe ich mir bei Ikea eine Pinnwand besorgt. Auch hier hatte ich Glück, denn es gab schon eine passende Magnettafel mit sieben Spalten, denen ich nur noch die Wochentage zuordnete. Dazu habe ich die Wochentage einfach auf Skizzenpapier gedruckt und das Papier aufgeklebt, das sieht schöner aus.

Von Supermagnete gibt es diese tollen Magnetfolien, auf die man Fotos aufkleben und ganz einfach ausschneiden kann. Ich habe mir also bei dm (ja, ich erwähne den Namen, weil es das Format nicht bei allen Foto-Automaten gibt) Miniprints erstellen lassen von allen möglichen Gerichten. Das Raussuchen der Bilder ging schneller als gedacht und ich habe noch ein paar Fotos von Grundzutaten drucken lassen, damit man auch kombinieren kann. Nachdem es aber ja eine Tafel ist, kann man notfalls auch noch was schriftlich ergänzen. „Dieses Gericht ohne Erbsen und Paprika dafür mit Tomaten und Couscous statt Reis aber weniger scharf auf Eichblattsalat statt Feldsalat mit frischem Weißbrot als Beilage“ – so kleine Ergänzungen eben .

Jetzt bin ich aber gespannt ob mein Plan auch funktioniert! Ich fühle mich jedenfalls inspiriert

Und was meint ihr?

livera

Vera startete 2012 den Blog Livera. Sie ist Psychologin, statt aber die Seelen anderer Menschen auszulesen, ist sie unterwegs, schreibt, bastelt, läuft, näht, kombiniert, kocht und entdeckt sie. Ganz ohne Psychoanalyse, allerdings vielleicht doch mit etwas mehr "Wie fühlt sich das an?".

SHOWHIDE Comments (16)
  1. Super coole Idee! Ich denke mir auch immer, dass ich meinen Essen mal ordentlich planen sollte. Allerdings versage ich ja schon, wenn ich mir im Supermarkt überlegen soll, was ich in einer Stunde essen soll … geschweige denn für den Rest der Woche. :S

  2. Eine super Idee, weil diese typischen Spontaneinkäufe sich verringern und man ein Gefühl von Vorfreude entwickelt, auf dass was dann gekocht wird. Das Ganze mit Fotomagneten anzugehen ist vermutlich die edelste und schönste Variante

      1. Hallo

        Kannst du mir bitte schreiben, wie der genaue Name der Ikea-Magnettafel ist? Ich wohne in Deutschland und habe sie im Ikea-Onlineshop nicht gesehen.
        Ich finde, dass dein Essenwochenplan sehr schön gestaltet ist.

        Liebe Grüße
        Isa

        1. Hallo Isa,

          Ich konnte leider online auch nichts finden, weshalb ich auch nichts verlinkt habe.
          Auch einen Artikelname kann ich nicht ausfindig machen, die Artikelnummer lautet allerdings 702.174.64.
          der pqm-Code (was immer das ist) lautet 22208.

          Ich hoffe, du wirst mit diesen Angaben fündig!

          LG Vera

  3. Das ist ja eine tolle Idee!! Sowas könnt ich auch echt gut gebraucht, vor allem weil meine bessere Hälfte gerne fragt: Und was gibt es zum Abendessen? Und morgen?
    Da wäre die Tafel echt SUPER hilfreich vielleicht schaff ich es ja in den Semesterferien…

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