Fernweh-Freitag: Kopenhagen

Unser Fernweh-Ziel ist heute mal eine Stadt. Ist ja ein riesen Unterschied, ob man verreist um Landschaft zu genießen oder um die Atmosphäre einer Stadt einzufangen. Dass ein Städtetrip nicht weniger entspannt sein muss, beschreibt Monika. Die Aufmerksamkeit für das Schöne, für Strukturen und für Atmosphäre ist auf ihrem Foto-Blog nicht zu übersehen! Sie macht tolle Bilder, die vor allem durch die Stimmung wirken und beeindrucken. Ein Glück, dass sie an einer Fotoakademie studiert und sich so voll und ganz ihrer Kunst widmen kann: „Ein Leben im Licht“! Neben stimmungsvollen Bildern gibt es von ihr heute aber auch ein bisschen Info und – was ich besonders toll finde – 5 Tipps für den Städtetrip nach Kopenhagen.

Weltoffen, liebenswürdig, lebhaft, ganz ohne Hektik; so präsentiert sich die Hauptstadt Dänemarks. Kopenhagen ist eine moderne Stadt mit Charme, die beweist, dass Weltstadtflair nichts mit der Größe einer Stadt zu tun hat.
Schlendert man durch die engen Gassen dieser Stadt, begegnet man unglaublicher Architektur. Gerade hat man noch ein schönes altes Backsteinschloss bestaunt, liegt vor einem plötzlich ein großer moderner Glasbau. Meiner Meinung nach wissen die Dänen Alt und Neu zu mischen. Man glaubt man hat schon alle Baustile entdeckt, da taucht um die nächste Ecke ein neuer auf.


Wir haben unseren kleinen Städtetrip im Sommer 2014 von unserer kleinen aber feinen Altbauwohnung aus gestartet, die wir über airbnb gefunden haben. Am ersten Tag erkundeten wir schrittweise die Stadt, bis uns unsere Füße nicht mehr recht tragen wollten. Dafür sind die Hop-on & Hop-off Busse perfekt. Schließlich wechselten wir von Bus zu Rad, was wohl das größte Abenteuer auf diesem Trip war. Am Anfang war ich ziemlich überfordert mit Rad, Ampeln und anderen Fahrradfahrer. Aber je länger man fährt, umso besser bekommt man es ins Blut und umso mehr Freude bereitet es doch.

Unser Weg führte also vorbei an Schlössern, Gräben, Parks und Hafen. Einer gefiel mir besonders gut: Chrisianshavn. Die Sonne spiegelte sich schön im Wasser und zwischen den Segelbooten schwammen Enten.

Im Frederiksberg Have ließen wir die Seele baumeln bevor wir wieder in den Trubel der Altstadt liefen. In NØrrebro entflohen wir dem Regen in einem Café bei leckeren Pancakes und am Nyhaven schlenderten entlang der bunten Häuser. Auch auf den Runden Turm stiegen wir, von wo aus man eine herrliche Aussicht über die ganze Stadt genießen konnte.





Am letzten Tag besuchten wir eines der modernsten Häuser Kopenhagens: Den Schwarzen Diamant. Hier konnte man den Kontrast zwischen Alt und Moderne besonders gut sehen. Als Erweiterung zur Königlichen Bibliothek wurde dieses Gebäude erbaut und beherbergt nun Ausstellungsräume, Lesesäle und vieles mehr.



5 Tipps für euren Kopenhagen-Trip

  • Kopenhagen ist schön, nicht nur wenn die Sonne lacht. Vergesst also nicht den Regenschutz zuhause. Es geht manchmal unglaublich schnell, ehe das Wetter umschlägt.
  • Papirøen = „Paper Island“. Aus einer der alten Papierlagerhallen der Dänischen Presse wurde ein kleines Paradies für den kleinen und großen Hunger. Es gibt einfach alles, für jeden Geschmack!
  • Das Café Charlottenborg am Nyhavn ist versteckt in einem kleinen Hof. Bei Regen ist drinnen zwar wenig Platz, dafür ist es bei Sonnenschein im Hof umso schöner. Die Mehlspeisen sind übrigens super lecker.
  • Smørrebrød – das ist dänisches Roggenbrot mit reichlich Fleisch, Fisch und Gemüse. Unbedingt probieren!
  • Um 12 Uhr Mittags ist die Wachablöse beim Schloss Amalienborg – muss man einfach mal gesehen haben.

Die Dänen sind ein gelassenes Volk, also nur nicht stressen. Im Urlaub kann man den Tag erst recht ruhig angehen .

livera

Vera startete 2012 den Blog Livera. Sie ist Psychologin, statt aber die Seelen anderer Menschen auszulesen, ist sie unterwegs, schreibt, bastelt, läuft, näht, kombiniert, kocht und entdeckt sie. Ganz ohne Psychoanalyse, allerdings vielleicht doch mit etwas mehr "Wie fühlt sich das an?".

SHOWHIDE Comments (2)
  1. Oh ja, Kopenhagen ist auch eine meiner absoluten Lieblingsstädte! Ich habe mir damals in zwei Tagen sogar einen Ermüdungsbruch im linken Sprunggelenk geholt, weil ich unbedingt die halbe Stadt über die kleine Meerjungfrau bis Christiania zu Fuß abschreiten musste. Aber gelohnt hat es sich.

    1. What? Ermüdungsbruch? Ohje…
      Dänemark steht auch ganz oben auf meiner Reiseliste, da war ich noch nie. Dann aber wohl nicht nur Kopenhagen sondern gleich verschiedene Orte!

      LG Vera

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