Wenn alle an einen Tisch kommen…

Jetzt habe ich wirklich viel zu lange überlegt, ob ich diesen Artikel noch posten möchte, oder nicht. Aber ich möchte nicht schon wieder 12 Monate warten

Außerdem neigt sich die Weihnachtszeit ja nur allmählich ihrem Ende zu. Zumindest bei mir. In den letzten Tagen habe ich mit meiner engsten Familie Weihnachten verbracht, mit meinem Bruder und meiner Mutter jeweils einen Geburtstag gefeiert, mit entfernterer Verwandtschaft und Freunden gebruncht (drei mal, morgen das vierte mal), ich war unheimlich viel in der Natur mit Menschen, die ich schätze und viel zu wenig sehe – und vor- oder nachher landet man doch immer an einem Tisch. Ist das bei euch auch so?

Heute habe ich meinen „freien Tag“. Ich habe noch nichts vor und deshalb zeige ich doch noch mal einen der Tische, an dem ich in den letzten Wochen schöne Stunden verbracht habe.

Ich mag es meistens doch simpel. Ein paar Tannenzweige, Moos und Zapfen. Mit der tollen Wedo-Rollenschneider kann man in verschiedenen Mustern schneiden und falzen und ich habe in wenigen Sekunden ein paar Tischkärtchen geschnitten.

Aus ein paar Bierdosen, die hier noch übrig waren (nicht von mir, ich mag das nicht; aus der Dose trinken ), habe ich Kerzenständer gebastelt. Ich habe sie einfach abgeschnitten und bemalt, mit Erde gefüllt und dann eine weiße Kerze reingesteckt und mit Naturmaterialien dekoriert.

Und wie an jedem einzelnen Tag in dieser schrägen Weihnachtszeit war die Sonne so herrlich, dass ich sie für die Fotos direkt abschirmen musste…

Ich muss doch nach einer Woche bei meiner Mutter immer öfter an Zuhause denken: Ob alles passt, die Blumen noch leben, ich doch keinen Termin, keine Deadline vergessen habe oder längst schon wieder lernen sollte. Trotzdem war (und ist) es so erholsam, einfach nur von einem Ausflug in den nächsten zu treiben und das mit lauter tollen Menschen! Kennt ihr das? Hattet ihr auch eine schöne Auszeit vom Alltag?

livera

Vera startete 2012 den Blog Livera. Sie ist Psychologin, statt aber die Seelen anderer Menschen auszulesen, ist sie unterwegs, schreibt, bastelt, läuft, näht, kombiniert, kocht und entdeckt sie. Ganz ohne Psychoanalyse, allerdings vielleicht doch mit etwas mehr "Wie fühlt sich das an?".

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