Selbstgenähte Kuscheldecke für graue Tage

Es ist nochmal richtig kalt geworden, oder? Winter-Februar-Wetter. Vorletzte Woche hatte ich frei und wechselnden Besuch. Am Wochenende war meine Mutter bei mir. Vielleicht lag es ja am Wetter, dass wir auf der Suche nach einem Geschenk für meine Cousine immer wieder an eine Decke dachten. Ich hatte noch einen ziemlich weichen, festen Stoff, mit dem ich lange nichts anzufangen wusste; zu dick für Kleidung, zu weich als Möbelstoff. Als winterliche Kuscheldecke gegen aufkommendes Heimweh in der neuen Stadt perfekt .

Damit die Decke schön warm wird, habe ich den Oberstoff auf ein Fleece gesteckt, alles passend zugeschnitten und einmal außenrum abgenäht. Aus etwas festerem Polsterstoff habe ich einen Saum genäht. Die Ecken habe ich nach dieser Technik hier, welche Laura vor längerer Zeit vorgestellt hat, genäht. Am Ende war ich wahrscheinlich doch einige Stunden beschäftigt, aber es hat sich gelohnt. Ich bin nicht so gut mit Farben-Kombis, aber das blau-grün gefällt mir richtig gut.

livera

Vera startete 2012 den Blog Livera. Sie ist Psychologin, statt aber die Seelen anderer Menschen auszulesen, ist sie unterwegs, schreibt, bastelt, läuft, näht, kombiniert, kocht und entdeckt sie. Ganz ohne Psychoanalyse, allerdings vielleicht doch mit etwas mehr "Wie fühlt sich das an?".

SHOWHIDE Comments (5)
  1. Liebe Vera,
    das ist mitunter eines der schönsten und persönlichsten, weil selbst genäht, Geschenke, die du machen konntest! Deine Nähkünste und die Sorglosigkeit mit der du dich an alle Projekte wagst, ist einfach beneidenswert. Ich sende dir die besten Grüße und schaffe es morgen auch, dir auf deine Nachricht zu antworten, die mich ein kleines Tränchen verdrücken ließ

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