Im Zweifelsfall: Reis.


Wahrscheinlich haben wir alle so ein Backup-Essen, oder? Wenn man hungrig nach Hause kommt und sich keine Gedanken um’s Kochen machen möchte, die Lebensmittel reichen müssen, die man zuhause hat und es möglichst noch schnell gehen soll, entwickeln sich für irgendwann ein paar Favoriten. Meine Optionen sind dann meistens entweder arabisches Brot, in das ich Salat & Gemüse reinmache oder Reis. An beidem kann ich mich nicht satt essen, es schmeckt einfach immer und geht einigermaßen schnell.

Mit Reis hat man dazu noch unwahrscheinlich viel Möglichkeiten! Deshalb hat Reis es wirklich verdient, mal einen eigenen Artikel zu bekommen.
Ich habe mir vor Kurzem wieder eine Auswahl bei Reishunger bestellt.Ich mag es einfach, immer wieder ein paar spezielle Sorten zuhause zu haben, durch die man sich probieren kann. (Übrigens: Dies ist kein sponsored post!)

 

Ein all time favourite, wenn man Garnelen mag, ist eine italienische Reis-Version. Mit parboiled Reis geht das auch super schnell! Ich brate die Garnelen einfach mit ein paar halbierten Coctailtomaten in Olivenöl an, würze mit Salz, Pfeffer und frischem Balsilikum und gebe den Reis dazu. Für das Foto habe ich dann die Pinienkerne vergessen, die schon angebraten bereitstanden…

Etwas aufwendiger sind gefüllte Paprika. Pro Portion braucht man  ca 50g roten Reis (koche ich gleich zu Beginn) und 50g Vollkorn-Basmati. Dazu schneide ich die Paprika auf und schneide den „Deckel“ klein. Etwas Frühlingszwiebeln brate ich in Olivenöl an, gebe Cashewnüsse, die Paprikareste und Tomaten (etwa1/2-1 pro Paprika) dazu und koche alles weich. Dann kommt der rote Reis dazu und ich schmecke mit Salz, Pfeffer und frischen Gartenkräutern ab. Die Füllung gebe ich in die Paprika, etwas Feta und Parmesan kommen obendrauf und das Ganze geht Carl. 20-30 Minuten bei etwa 180-200 Grad (je nach Ofenfunktion) in den Ofen. In der Zwischenzeit koche ich den Basmati als Beilage.

Wildreis mit fein geschnittenem Gemüse ist wieder ein schnelles Gericht, in das man außerdem ziemlich alles verarbeiten kann, was man an Gemüse zuhause hat. Für das abgebildete Gericht habe ich etwas Basmati und schwarzen Lankornreis aufgesetzt. In der Zwischenzeit habe ich Zwiebel, Zucchini und gelbe & orange Karotten fein geschnitten, in Kokosöl angebraten und  mit Salz/Pfeffer, etwas Kardamom, dem Saft einer halben Zitrone, Minze & Petersilie abgeschmeckt.

Ich persönlich bin nicht so für Süßspeisen. Alle um mich rum scheinen umso mehr auf Milchreis zu stehen. Meine Mutter hat mir vor Kurzem eingelegte Birnen mitgebracht, dazu schmeckte auch mir der Milchreis superlecker .

Dazu Birnen schälen und schneiden, in gezuckertem Wasser einweichen und kochen. In Gläser mit TwistOff Deckel Nelken und Zimtstangen geben, jeweils ein paar Birnen im Zuckerwasser einfüllen und die Gläser in ein tiefes, mit Wasser gefülltes Blech, bei 80 Grad in den Ofen, bis sich der Deckel nach innen wölbt.

Vor mir liegt heute ein langer Tag, an dem ich keine Gelegenheit habe zu kochen. Was nehmt ihr euch denn mit, wenn ihr von früh morgens bis spät abends durchhalten müsst? Oder geht ihr was essen?

livera

Vera startete 2012 den Blog Livera. Sie ist Psychologin, statt aber die Seelen anderer Menschen auszulesen, ist sie unterwegs, schreibt, bastelt, läuft, näht, kombiniert, kocht und entdeckt sie. Ganz ohne Psychoanalyse, allerdings vielleicht doch mit etwas mehr "Wie fühlt sich das an?".

SHOWHIDE Comments (4)
  1. Hm lecker. Ich nehme mir gerne Bircher Müsli mit frischem Obst mit zur Arbeit. Das zum Frühstück macht lange satt.
    Liebste Grüße
    Eva

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