Spätsommerpicknick auf Holz von Bergwaldprojekt

Spätsommer Picknick Ideen im Garten

 

Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Ausflug nach Amrum im März (Wenn nicht, guckt gerne mal hier für einen bebilderten Bericht und das tolle Video von Marcus). Gemeinsam mit Bergwaldprojekt durften wir Bäume pflanzen und im Grunde will ich hier seitdem nochmal mehr von dem Verein erzählen. Weil mich fast täglich das Bergwaldprojekt-Schneidebrett daran erinnert, habe ich beschlossen, noch ein paar mehr von den Brettchen zu bestellen und das als Aufhänger zu nehmen.

An einem der letzten warmen Spätsommer-Abend saßen wir dann gemütlich unter den Bäumchen im Garten, picknickten von den hübschen Brettern und unterhielten uns über spannende Projekte, Auslandsaufenthalte und Urlaube in China, Spanien, Griechenland, Frankreich und der Welt. Dabei muss man für diese prägenden Erfahrungen oft gar nicht weit fahren.

 

Bergwaldprojekt Brettchen Picknick im Grünen

Draußen essen mit Freundne

Picknickideen

Livera Picknickideen

 

Wenn ich an das denke, was mir die Natur in Deutschland zur Erholung bietet, dann fallen mir vor allem die Wälder ein. Klar, es ist schön vor den Weiten des Wassers zu stehen oder eine tolle Aussicht von oben zu genießen, aber im Alltag sind es oft die tiefen Atemzüge zwischen dem Grün im Wald, das Rauschen und Rascheln, Knistern und Vogelpfeifen zwischen den Bäumen, das mich runterbringt und entspannt.

Unsere Wälder sind allerdings gefährdet. Seit den 80er Jahren wissen wir, dass der Baumbestand in deutschen Wäldern zurückgeht und die Vielfalt der Arten dramatisch sinkt. Zwar hat sich das Waldsterben in diesem Jahrhundert trotz voranschreitendem Klimawandel etwas stabilisiert, das Ökosystem Wald ist jedoch weiter gefährdet und damit es gesund wird und bleibt, die Vielfalt der Flora und Fauna und auch die Wirkung für Klima und Gemüt nachhaltig erhalten bleibt, arbeitet das Bergwaldprojekt seit 30 Jahren an der Pflege und dem Schutz unserer Wälder. Dass diese Arbeit Spaß machen kann, durfte ich auf Amrum selbst erfahren, wo wir einige Stunden lang Ahorn und Buche gepflanzt haben. Nach einem Tag im Wald fällt man müde und mit einem Erschöpfungs-Gefühl ins Bett, das man wahrscheinlich nur erleben kann, wenn man den ganzen Tag in der Natur verbracht hat. In der Regel bietet Bergwaldprojekt diese Erfahrung in Projektwochen in ganz Deutschland an, in denen man nicht nur viel lernt, sondern auch selbst aktiv werden kann und bei Pflanzungen, Steigbau und Biotoppflege oder Bachrenaturierungen helfen kann. Die Einsätze sind keine Urlaubsausflüge, sondern bestehen aus einer arbeitsreichen Woche. Belohnt wird man nicht nur mit besagtem Gefühl und der Gewissheit, an einer guten Sache gearbeitet zu haben, sondern auch mit einem Gemeinschaftserlebnis, einem wohlverdienten Feierabend am späten Nachmittag und viel Inspiration. Mittagessen gibt es vom eigenen Koch mitten in der Natur, auch abends gibt es ein Bio-Abendessen und die Nacht verbringt man je nach Jahreszeit in Hütten oder Zelten. Hier findet ihr Termine für verschiedene Projekte, es gibt außerdem auch Familienwochen, integrative Wochen oder Einsätze für Unternehmensabteilungen oder -teams.

Die Einsätze finden an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten statt. Ihr könnt euch hier für eine Projektwoche anmelden, die euch entspricht (das Ganze geht auch noch spontan). Die Teilnahme ist kostenlos, das heißt, dass auch Unkosten für Essen und Übernachtungen übernommen werden und es gibt außerdem vergünstigte Konditionen, wenn man mit dem Zug anreist. Die Ausstattung der Unterkunft variiert je nach Einsatz, auch da könnt ihr euch vorher informieren. Ein Einsatz dauert 5 Tage (+An/Abreisetag) und bietet die Möglichkeit für jeden gesunden Menschen, die Natur und den eigenen Körper zu erleben. Nachdem ich Amrum zumindest im Schnelldurchlauf spüren durfte, fände ich zum Beispiel einen Einsatz in Rügen oder Cuxhaven toll – oder doch lieber im Tierpark in Schleswig-Holstein?

 

Verschiedene Hölzer

Im Grünen mit Rosen-Brownies

 

Falls ihr wissen wollt, wie die Antipasti entstanden sind, könnt ihr das hier nachlesen, den Kürbis-Kichererbsen-Salat gibt es hier, Baguette habe ich hier verbloggt und außerdem gab es Salat und Rote-Beete-Mozarella, mit Olivenöl, Balsamicoessig und Basilikum. Den Blaubeer-Kuchen wollte ich noch hier zeigen, allerdings sind mir die Fotos mittlerweile zu sommerlich. Mal sehen…

 

(PS: Dies ist KEIN bezahlter Artikel!)

 

Rezeptideen für den Herbst

livera

Vera startete 2012 den Blog Livera. Sie ist Psychologin, statt aber die Seelen anderer Menschen auszulesen, ist sie unterwegs, schreibt, bastelt, läuft, näht, kombiniert, kocht und entdeckt sie. Ganz ohne Psychoanalyse, allerdings vielleicht doch mit etwas mehr "Wie fühlt sich das an?".

SHOWHIDE Comments (0)

Leave a Reply

Your email address will not be published.